Richtigstellung der ArGe auf ein
Pressegespräch der BI für die Südumgehung
06.03.2009, Pressemitteilung

Die Arbeitsgemeinschaft der Vereine von Dreieichenhain möchte sich nicht in die sprachlichen Niederungen des Herrn Schwarzer begeben, muss allerdings ob der verbalen Entgleisungen der BI für die Südumgehung einige in dem Pressegespräch mit der OP Redaktion getätigte Äußerungen klarstellen.

Wir als AG haben weder die Absicht polemisch noch Panik machend zu agieren noch möchten wir einen Popanz aufbauen. Wir möchten lediglich unsere Mitbürger informieren und darauf aufmerksam machen was im Fall des Falles auf sie zukommt. Nur wer informiert ist, kann für sich selbst entscheiden ob und was er dagegen tun kann oder will.

Wir können die ausgelegten Pläne und Karten der Südumgehung lesen, aus denen hervorgeht das die verkehrlichen Auswirkungen auf Dreieichenhain weder untersucht noch berücksichtigt wurden und wissen wo die Untersuchungen und Planungen enden, nämlich in Dreieichenhain!

Wir kennen auch aus eigener Erfahrung die Verkehrssituation der A3 zum Wochenende. Auch wir wissen dass es in Götzenhain eine Ortsumfahrung gibt, aber um diese Umgehungsstrasse zu erreichen eben mal „nur Dreieichenhain“ und ein Teil Götzenhains dazwischen liegt. Das ist für Herrn Schwarzer und Frau Hamper anscheinend nur eine vernachlässigenswerte Ansiedlung die er als Anhängsel der Stadt Dreieich (für Ihn besteht Dreieich womöglich nur aus Sprendlingen) betrachtet.

Für uns ist Dreieichenhain unsere Heimat in der wir gerne leben und die wir lebenswert auch für unsere Nachkommen erhalten möchten. Da genügt es uns nicht, ebenmahl kurz „Verkehrslenkende Maßnahmen“ einzurichten und die Belastungen der Bürger sei es finanzieller, umweltpolitischer oder verkehrsmäßiger Art mit einem Handstreich wegzuwischen.

Wir möchten verhindern das für unsere Kinder und uns, die traditionellen Veranstaltungen die Dreieichenhain so liebenswert und lebenswert machen in Zukunft, aufgrund eines Wunsches einer Minderheit von Südumgehungsbefürwortern, auf dem Altar des Transitverkehrs geopfert werden sollen.

Auch verstehen wir die Argumentation des Herrn Schwarzer nicht, der einerseits behauptet dass der Bahnübergang in Buchschlag „zwingend notwendig geschlossen werden muss“, andererseits droht er nachdrücklich im Falle eines Nichtbaus der Südumgehung dafür einzutreten diesen Bahnübergang zu schließen. Er sollte sich klar äußern ob die Schließung nun zwingend von der Bahn gefordert wird, oder ob nur er persönlich dafür steht diesen Bahnübergang zu schließen.

Wir möchten alle Bürger nochmals bitten sich zu informieren, welche Auswirkungen diese Straßenbaumaßnahme auf sie persönlich und ihr Umfeld haben und nicht blind auf die Aussagen der politischen Parteien oder Wählergemeinschaften vertrauen. Eine Möglichkeit hierzu gibt es im Internet unter www.suedumgehung-dreieich.de. Problematischer ist der Besuch in der Alten Schule in Dreieichenhain wo sie sich eigenständig und unkommentiert durch die Aktenberge wühlen müssen. Möchten Sie Einwendungen erheben, so bietet die Seite www.Suedumgehung-Dreieich.de/Einwendungsgenerator/ Unterstützung und Argumentationshilfe. Nutzen Sie diese Möglichkeiten zur Information.
Wir werden weiter gegen diese Fehlplanung vorgehen und unsere Aktionen in der örtlichen Presse bekannt geben.

Arbeitsgemeinschaft der Vereine von Dreieichenhain e.V.

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